Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

aufsmaulsuppe

Annonciertes Filme und Wirklichkeiten Gefangen in Bildern der Kamera Geschichtsbilder Animation und Comics Sammelmappe weitere Kategorien
So, jetzt aber


Weil die Dummheit im Umgang mit Technik nicht davor zurückschreckt, trotzdem Gesetze zu machen, müssen technische Lösungen her. Die gibt es jetzt. Drucken führt in Zukunft dann zu sowas.

Damit sowas nicht wieder Gesetze macht:
"Bestimmte Dinge können wir national alleine nicht lösen. Deshalb müssen wir dies im internationalen Rahmen machen, denn das Herunterladen von Computern ist eine Sache, vor der nationale Grenzen nicht schützen können." (im Video ab 2:30)

orcival 11. Mai 2009 (0 Shpiel) diese Welt macht mich kotzen
  ... your shpiel! ... link


Wovon träumt Gustav Seibt nachts?


Es hat ja schon länger den Anschein als würde herzinnigste Lobdudelei auf den herzigen preussischen Staat eine Aufnahmebedingung für das Feuilleton der SZ sein. Schön auch dass der inoffizielle Vorsitzende dieses Fanclubs, Gustav Seibt, nun unter dem Titel "Ciao Peppone!" (Sz, vom 17.4.2008) mal über den Tellerrand guckt. Wie unbeirrt von Fakten und in völliger Ignoranz er das tut, ist allerdings eine Steilvorlage, die ich mir nun nicht entgehen lassen kann:

Seibts These ist, dass nahezu die gesamte italienische Nachkriegskultur unter der Hegemonie des italienischen Kommunismus entstanden ist. Wenn man nun nicht, wie Seibt das tut, den italienischen Kommunismus mit der kommunistischen Partei, bzw. deren Teilnachfolgerin, der Rifondazione comunista gleichsetzen würde, eine durchaus zutreffende wenngleich übertriebene These. So gibt es durchaus einige Beiträger zur italienischen Kultur die keine Kommunisten waren. Um beim Film zu bleiben seien Roberto Rossellini und Michelangelo Antonioni genannt. Aber auch der von Seibt in der Unterüberschrift Pasolini ist eher ein schlechtes Beispiel. Pasolini war bis in die 60er Jahre hinein Mitglied des PCI, wurde dann aber ausgeschlossen (nicht zuletzt aufgrund seiner Homosexualität) und war spätestens in den 70er Jahren überzeugt, eine Erneuerung Italiens sei am ehesten von den Linkskatholiken zu erwarten.

Doch gehen wir den Text durch: "Die Republik wurde noch von den beiden Hauptparteien [...] gegründet: von der Democrazia Cristiana [...] und von der Kommunistischen Partei [...]. Beide fochten für das Ende der Monarchie [...]." Wie Seibt hier das Referendum von 1946 übergeht, in dem große Teile der (katholischen) Konservativen FÜR die Beibehaltung der Monarchie (die während des Faschismus nicht abgeschafft worden war und alle Entscheidungen Mussolinis mittrug), ist beeindruckend. Die Kommunisten wurden in dem Referendum von 1946 zum Hauptträger der italienischen Republik (das ist nicht meine Privatmeinung - auch Klaus Wagenbach hat das anlässlich eines Symposiums zu Alberto Moravia nochmal betont). Diese republikanische Selbstverpflichtung der Kommunisten unter Togliatti war übrigens einer der Punkte des Zerwürfnisses zwischen PCI und der Neuen Linken, die bei Seibt erst gar nicht auftaucht.

Roberto Rosselini übrigens, den Seibt in dem Satz "Der Neorealismus in Film und Literatur, die tragischen Schwarzweiß-Epiphanien Rossellinis oder De Sicas..." ebenfalls dieser "kommunistischen Kultur zuzurechen scheint, dürfte mit seiner Zuschreibung des Faschismus an die Deutschen als habe es den italienischen Faschismus und seine in Teilen noch über die deutsche hinausgehende Rassenpolitik nie gegeben, eher als linker national-patriotischer Regisseur zu behandeln sein.



Aber Kultur ist Kultur und die ist bei Seibt kommunistisch. Die Fabrikarbeit der 70er Jahre bestand denn auch vor allem in dem, "idealistische[n] Versuch, die Kultur zu den arbeitenden Massen zu bringen, also mit Opern in den Fabrikhallen die klassische Hochkultur aus dem bürgerlichen Klassenghetto zu befreien." Gerade die Fabrikagitation, die - das sei bemerkt - weitgehend von den Gruppierungen der Neuen Linken wie Potere Operaio und Lotta Continua und anderen ausging, bediente sich für die 70er Jahre modernster Mittel der Popkultur wie Lieder, Filme, Happenings, Versuche eigener Geschichtsschreibung und eigener Untersuchungen der Lage (der Arbeiteruntersuchungen). Alles dies fand in deutlichster Abgrenzung von den Kommunisten des PCI statt.

Anlass des Artikels von Seibt ist der Untergang des italienischen Kommunismus, der zu einer "Vereinfachung und Klärung des italienischen Parteiensystems um zwei antagonistische Pole" führe, die "dem Land nur gut tun" kann. Wenn man nun kurz dran denkt, dass einer dieser Blöcke aus Berlusconi und Fini besteht sollte einem da schon die Galle hochkommen. Seibt erhebt das rassistische Gepöbel zweier notorischer Fäkalfetischsten ebenso zur Politik wie den eierkratzenden Chauvinismus mit dem Berlusconi unlängst einer jungen Frau empfahl, doch einfach reich zu heiraten. Dass Berlusconi derjenige ist, der während seiner letzten Amtszeit zugleich den mehrfachen ungestraften Rückfall der italienischen Sicherheitskräfte in Verhaltensweisen des faschistischen Squadrismus nachdrücklich lobte und die größte Auswanderungswelle italienischer Intellektueller seit den Repressionen der 80er Jahre auslöste, macht Seibts Kommentare noch unappetitlicher. Für Seibt ist italienische Kultur offenbar ein unterschiedsloser kommunistischer Brei, dem lediglich ästhetischer Wert zukommt.

Dass der italienische Kommunismus und wohl nahezu die gesamte Linke seit langem auf dem besten Wege ist, am eigenen Muff zu ersticken und Kommunismus in Italien meist das Grauen von "Bandiera rossa" als Blasmusik auf dem Dorfplatz heisst, ist richtig, aber kaum das worüber Seibt schreibt und wäre wohl auch mal einen Artikel wert.

orcival 17. April 2008 (0 Shpiel) diese Welt macht mich kotzen
  ... your shpiel! ... link


Newsticker
Aus dem Newsticker:

Oettinger entschuldigt sich

Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger hat sich von seiner Trauerrede auf Hans Filbinger distanziert, in der er über den verstorbenen ehemaligen NS-Marinerichter, der noch kurz vor Kriegsende Deserteure zum Tod verurteilt hatte, gesagt hatte: "Er war kein Nazi." Oettinger sagte, er habe sich versprochen und vielmehr gemeint, Filbinger sei "kein Bazi", sondern ein aufrechter deutscher Beamter gewesen, der auch in schwerer Stunde seine Pflicht getan habe. Oettinger fügte hinzu: "Also bitte, was erwarten Sie von einem, der so aussieht wie ich und für die Karriere ja nun wirklich alles mitmacht. Wenn's bei uns in Baden-Württemberg die Todesstrafe gäbe, glauben Sie, ich würde auch nur eine einzige Begnadigung unterschreiben? Im übrigen möchte ich den Zentralrat der Juden doch herzlich bitten, sein Gastrecht nicht überzustrapazieren. Guten Tag."

TITANIC
Quelle

orcival 14. April 2007 (0 Shpiel) diese Welt macht mich kotzen
  ... your shpiel! ... link


Würg!


Wenn man so im Kaufrausch ist und noch dazu bei Comics, dann kauft man manchmal Sachen...
So fand denn Philippe Squarzonis Comic-Machwerk "Torture Blanche" den Weg zu mir. Der Comic handelt von der Anwesenheit einigen, von hauptsächlich französischen, Attac-Deppen in Israel. Und als Attaci reist man da natürlich nur hin, um Solidarität mit dem unterdrückten palästinensischen "Volk" zu fordern und über Israel zu jammern.

Bliebe es dabei, so wäre wohl mit allem was zu linkem Antizionismus gesagt wurde, auch hierzu genug gesagt. (*Start namedropping* Claussen Haury Postone *stop namedropping*) Leider aber geht Squarzoni noch viel weiter.

Von Anfang an wird in die Einseitigkeit der Darstellung immer wieder Bilder von "Monopoly" eingestreut, die den Einfluss des "Kapitals" (Achtung Attac-Jargon, nicht analytisch gebraucht!) darstellen sollen, solche Vorlagen machen es möglich, nach nur knapp zwanzig Seiten zum ersten Rundumschlag auszuholen und den Antizionismus als Antikolonialismus zu rechtfertigen.

Dies gibt dann das Stichwort um nach knapp fünfzig Seiten Jammern auf den letzten Seiten erst den Terror der Palästinenser (inklusive Selbstmordattentaten und Raketen) als "legitim" darzustellen und das Comic mit einer offenen Drohung gegen die Existenz Israels zu beschliessen.

Das ist sicherlich keine Argumentation, die der vieler antiimperialistisch orientierter Linker viel Neues hinzufügt, aber in ihrer Konsequenz und offenen Aggressivität und Verblödetheit doch bemerkenswert, wenn man bedenkt, das diese antizionistisch-antisemitischen Aussagen offenbar die einzige Motivation für Squarzoni waren, seine Zeit in die Herstellung dieses Comics zu stecken.

Man möchte eigentlich hoffen, dass die französische Ausgabe unverkauft im Laden bleibt und schliesslich eingestampft würde, leider sieht es nicht so aus als würde das eintreten. So bleibt nur zu hoffen, dass der Comic zumindest nicht übersetzt wird. Aber wahrscheinlich steht attac schon im Begriff zusammen mit ihren Freunden die Übersetzung zu finanzieren...

orcival 1. März 2007 (0 Shpiel) diese Welt macht mich kotzen
  ... your shpiel! ... link


Eine eher unsägliche Veranstaltung
Nachdem ich gestern mal wieder eines dieser zweifelhaften Erlebnisse hatte, die sich beim Thema deutsche anpolitisierte StudentInnen und Naher Osten öfter einstellen, sag ich einfach mal was dazu.

Die Veranstaltung rankte sich um die Vorführung von Myrna Maakarons "Berlin - Beirut". (In Zusammenhang mit diesem Film gab es ja letztens in Potsdam auch eine kleine Reihe, deren Beschreibungen eine politische Fragwürdigkeit ahnen liessen, schlussendlich hielt mich aber der Fahrweg nach Potsdam ab, diese zu verifizieren.)
Aus Gründen, die schon weniger klar waren, begann das Filmprogramm dann allerdings mit Gefilme (des Goetheinstitus in Beirut), das man mit mehr gutem Willen als mir nun gelingen will, wohl als Momentaufnahmen aus Beirut bezeichnen will. Wenn man dabei allerdings die Belagerung des Regierungsgebäudes durch Hizbollahanhänger und Bilder wie kleine Kinder Hizbollah-Merchandising verkaufen als (Zitat) "Politcamp" bezeichnet, beginnt das ganze doch eher naiv zu werden.

Ich sage bewusst naiv, weil diese Bilder auch als Aufhänger einer Diskussion hätten dienen können. Hätten können, haben aber nicht. Statt dessen wurde auf die anschliessende Soli-Vokü mit irgendwelchen Organisationen im Libanon verwiesen.
Ich gestehe gerne zu, vom Libanon als solchem nur eingeschränkte Kenntnisse zu haben, was ursprünglich auch ein Grund war, die Veranstaltung zu besuchen, aber gegangen bin ich letztlich genauso schlau wie vorher, nur um die Sichtung von 3-4 schlechten Filmen reicher.

Im Anschluss gab es nämlich noch einen recht unklaren Film über Menschen, die ein Visa in der amerikanischen Botschaft beantragt haben und dafür nach Zypern müssen. Nun ist es zugegebenerweiss sicher kein reines Vergnügen für ein Visa aus dem Libanon nach Zypern zu fahren, aber halt auch kein Beinbruch.
Und der Umgang der Botschaftsangestellten war eher desinteressiert freundlich, als dass er die andauernden Betonungen angeblich erniedrigender Behandlung gerechtfertigt hätte.

Für das Publikum der Veranstaltung sprach übrigens, dass das dauernde Gejammer im Film irgendwann eher zu Lachern und der Fragen führte, warum denn keine deutsche Botschaft gezeigt würde.

Insgesamt war der Film eher ein Beispiel, dass es offenbar im Mashrek derzeit nicht möglich ist, einen nicht-selbstreferentiellen Film hervorzubringen. Denn in eigentlich ähnlicher Weise wie beispielsweise "Yacoubian House" ergeht sich der Film in der Darstellung von Handlungen, die in den jeweiligen Ursprungsländern irgendwie politisch konnotiert sind.
Dass diese Konnotationen andere sind, als wenn die Filme hierzulande laufen, oder gar von unreflektierten StudentInnen zur Illustration ihrer kruden Ansätze benutzt werden, sollte klar sein.

Wie auch immer, im Anschluss musste man sich noch durch ein Frühwerk von Maakaron über ein Kind das durch Beirut läuft, einen Blinden trifft und der erzählt ihr dann von seiner "Welt" der Phantasie - gähn!

"Berlin - Beirut" war nach alle dem eher erfreulich, weil es sich eigentlich keine politischen Gestus gab und ansonsten schlicht professionell gemacht war.

Das Ärgerlichste des Abends blieb also, dass die implizite politische Aussage nicht thematisiert wurde und also ein Streit erst herbeigeführt werden müssen (wozu mir letztlich doch der Nerv fehlte). Nach dem Filmen begann das allgemeine tanzende Divertimento und ich radelte irritiert genervt nach Hause...

orcival 31. Januar 2007 (2 Shpiels) diese Welt macht mich kotzen
  ... your shpiel! ... link


Wahre Zivilcourage
Im Grunde genommen kommt dieser Beitrag sicherlich zu spät, aber ich hab beschlossen, ihn doch zu posten.

Ein wenig hat es schon erstaunt, dass die Islamisten-Bagage, die letzten Samstag in der Urania ihr Unwesen treiben durfte, so gar keine Aufmerksamkeit gekriegt hat, wenn man mal von dem Artikel von Udo Wolter in der Jungle World, den der Herr Bozic auch verlinkt hatte, absieht.

Und das obwohl das ungefaehr zeitgleich mit jener Schlacht geschah, die die Freiheitlichdemokratischegrundordnung so glorreich für sich entschieden zu haben behauptet, jene nämlich um die Idomeneo_Aufführung an der Deutschen Oper.

Wir erinnern uns: es ging dabei darum, dass die Polizei einen Anruf einer angeblich älteren Dame bekam, die darauf hinwies, dass eine solche Aufführung womöglich unter Umständen nicht gänzlich und vollkommen ungefährdet sei, was Frau Harms, ihres Zeichens kampfbereite Intendantin von Berlins Abwurfstelle für verkorkste Spät-70er-Möchtegern-Avantgarde-West-Berlin-Muff-Inszenierungen, voller Courage dazu veranlasste - die Oper abzusetzen.
Schön, dass man hierzulande noch für seine Überzeugungen eintritt.

Immerhin ging es dabei um eine Oper, die kaum jemand sieht und die insofern nie etwas anderes sein wird, als maximalst ein Symbol. Nun also ein Symbol für die vorauseilende Selbstzensur.

Dann kam die Integrationskonferenz und a) wurde überhaupt alles gut und b) im speziellen die Teilnehmer von Wolfgang "Bundeswehr überall" Schäuble ungefragt zur Teilnahme an einer öden Schickeriaveranstaltung verpflichtet.

Nun ist die Oper also wiederaufgenommen und man klopft sich gegenseitig auf die Schulter, dass man der "Bedrohung" so gut widerstanden hat. Und schaut (siehe oben) gleichzeitig bei einer Veranstaltung, die mehr als symbolische Ausstrahlung hat weg und kriegt das Maul nicht auf.

Um es nun kurz zu machen: die Oper war wie nicht anders zu erwarten nach Medienberichten eher medioker, die Aufführung durfte als Folie für die Selbstinszenierung des Feuilletons herhalten und Gustav Seibt in der SZ paternalisierend das "jugendliche Grümpel" in den Rucksäcken bei der Kontrolle beschmunzeln, und ansonsten fordert man - nicht ohne mahnend den Zeigefinger zu schwenken - den "kritischen Dialog" für und mit allen.
Irgendwie kann ichs nicht recht glauben...

orcival 22. Dezember 2006 (0 Shpiel) diese Welt macht mich kotzen
  ... your shpiel! ... link


RIAA-Madness strikes again...
Es wär wohl lustig wenns nicht tragisch wär:
klick

via

orcival 30. November 2006 (2 Shpiels) diese Welt macht mich kotzen
  ... your shpiel! ... link


Scheiss Antisemiten
Während ich gerade an nem anderen Artikel schreibe, flattert mir das hier ins emailfach. Und jetzt bin ich einfach nur wütend...

orcival 24. November 2006 (0 Shpiel) diese Welt macht mich kotzen
  ... your shpiel! ... link


Da bin ich wohl vorgeschnellt...
Well, sieht aus als müsste ich etwas zurückrudern. Anders als hier behauptet gab bei näherem Nachdenken und Suchen ein Presseecho, erfreuliches teilweise sogar.

Andererseits, wenn der Anwalt des VSG Altglienicke jammert, Makkabi habe über "nationale und internatioale Presse" das Gericht unter Druck gesetzt, wei die SZ heute schreibt, dann erinnert uns das woran?

Kleine Presseschau:

Beschreibung der Verhandlung vor dem Sportgericht

Zum Erstinstanz-Urteil vgl:
jungle-world
(na klar hatten die da drüber geschrieben, was ich natürlich, obwohl ich die Printausgabe sogar gelesen hatte, erst im Netz gefunden hab, hmm. Wär das trotzdem vielleicht für jemand n Grund die zu abonnieren, na?!)

Lesenswert auch die Dokumentation des Tagesspiegels zum Spiel selbst:

"Ich habe nichts gehört"
Der Sonderbericht des Schiedsrichters zum Kreisligaspiel VSG Altglienicke II gegen TuS Makkabi II, das nach antisemitischen Anfeindungen abgebrochen wurde.

"Der Schiedsrichter bewies keine Courage"
Der Bericht des TuS Makkabi II zu den antisemitischen Pöbeleien beim Kreisligaspiel gegen die VSG Altglienicke.

"Wir versuchten Makkabi zum Weiterspielen zu bewegen"
Die Vorgänge beim Spiel VSG Altglienicke II gegen TuS Makkabi II aus Sicht von Altglienicke.


Dies und vieles mehr natürlich auch auf der Seite von
TuS Makkabi

orcival 23. November 2006 (0 Shpiel) diese Welt macht mich kotzen
  ... your shpiel! ... link


nochmal: WÜRG!
Warum hab ich davon eigentlich nix mitgekriegt?
Lag das an mir, oder kann es sein, dass das ein ganz klein wenig zu erwarten war, dass niemand in der deutschen print-presse darauf eingeht.

Andererseits hat das auch wieder den Vorteil, dass nicht zu befürchten ist, dass Theo Zwanziger wie nach den rassistischen Vorfällen vor einiger Zeit anschliessend im "Heute Journal" unkommentiert verkünden darf, die Probleme entstünden aus "verschiedenen Mentalitäten"...

Wers oben nicht gesehen hat: DAS IST DER LINK

orcival 23. November 2006 (0 Shpiel) diese Welt macht mich kotzen
  ... your shpiel! ... link